VPG = Vielseitigkeitsprüfung für Gebrauchshunde

 

 

Übungsleiter und Schutzdiensthelfer:  

Thomas Schmitt

  

 

 

 

 

Schutzdiensthelfer:

Timo Joas

 

 

 

 

 

Für diese sehr anspruchsvolle Sportart wird neben einem geeigneten Hund und einem engagierten Hundeführer auch sehr viel Zeit benötigt!

 

Zu Beginn der Ausbildung steht die Begleithundeprüfung! Hier geht es vor allem um Gehorsam.Am Anfang der Prüfung findet eine Wesensüberprüfung statt, bei der sich der Hund unbefangen zeigen sollte. Auf dem Platz werden dann verschiedene Übungen abverlangt. Dazu gehören: Leinenführigkeit und Freifolge, Sitzübung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen und Ablegen unter Ablenkung.

Den Abschluss der Prüfung bildet der Verkehrsteil, wobei der Hund mit allem konfrontiert wird, was eben im Strassenverkehr so passieren kann:

 

VPG gliedert sich in 3 Bereiche, Fährtenarbeit, Unterordnung und Schutzdienst!

 

Fährtenarbeit

 

 

In dieser Disziplin geht es darum, dass der Hund der Fährte oder Spur einer Person folgen muss. Am Anfang der Ausbildung legt man dem Hund selbst eine Fährte, meist eine Gerade mit Leckerchen oder Spielzeug am Ende. Später werden anspruchsvollere Elemente eingebaut, wie zum Beispiel Wellenlinien, Bögen oder Winkel. Schafft der Hund das, werden Gegenstände auf die Fährte gelegt, welche der Hund verweisen muss. Die Länge der Fährte und die Anzahl der Gegenstände richtet sich nach der jeweiligen Prüfungsstufe.

 

Unterordnung

 

 

Bei der Unterordnung geht es wie bei der Begleithundeprüfung um Gehorsam!

Es werden die bekannten Übungen Leinenführigkeit und Freifolge, Sitzübung, Ablegen in Verbindung mit Herankommen und Ablegen unter Ablenkung abverlangt. Hinzu kommt noch das Bringen auf ebener Erde, über eine Hürde, und sogar über eine Kletterwand. Das Voraussenden mit Hinlegen, Stehübung und Überprüfung der Schussgleichgültigkeit. 

 

 

 

   

Schutzdienst

 

 

Hierbei geht es nicht darum, dass der Hund einen Menschen beissen soll, sondern der Hund wird kontrolliert auf ein Beuteobjekt, den Schutzarm trainiert!

Wichtig für das Erlernen dieser Disziplin ist das Wesen des Hundes. Ausgeglichenheit, Nervenstärke und Selbstbewusstsein, gepaart mit unabdingbaren Gehorsam sind Voraussetzungen.

Die Übungen bestehen aus Streife nach dem Helfer, Stellen und Verbellen, dann erfolgt ein Überfall auf den Hund, wenn der Helfer ruhig steht, muss der Hund ihn nur bewachen. Diese "Ruhephase" des Hundes nutzt der Helfer um zu fliehen. Der Hund darf erst dann die Verfolgung aufnehmen, wenn er vom Hundeführer die Weisung erhält und muss dann auf Distanz den Helfer stellen und dessen erneuten Angriff abwehren.